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Presse · Rechenbeispiel

Jeden Monat 50 Euro zurücklegen: Reicht das für den Notfall?

Regelmäßig Geld für das eigene Tier zurückzulegen ist sinnvoll. Das Problem ist der Zeitpunkt: Eine hohe Rechnung kann eintreffen, bevor genug angespart wurde. Ein einfaches Beispiel zeigt, welchen Unterschied Versicherungsschutz machen kann.

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Wer bei null beginnt und jeden Monat 50 Euro zurücklegt, verfügt nach zwölf Monaten über 600 Euro. Nach fünf Jahren sind es 3.000 Euro. Für 6.000 Euro wären zehn Jahre nötig. Das Beispiel rechnet ohne Zinsen und ohne zwischenzeitliche Ausgaben. Die 6.000 Euro sind ein frei gewählter Vergleichsbetrag, kein Durchschnittspreis einer Operation.

Die Rechnung wartet nicht auf den Kontostand

Angenommen, nach dem ersten Sparjahr wird eine Behandlung für 6.000 Euro nötig. Dann fehlen trotz regelmäßiger Rücklage 5.400 Euro. Kommen kleinere Tierarztkosten vorher aus demselben Topf, ist der verfügbare Betrag noch geringer.

Das bedeutet nicht, dass Sparen falsch ist. Es zeigt, welches Risiko der Halter selbst trägt: Er muss das fehlende Geld anderweitig bereitstellen können. Bei mehreren Tieren ist außerdem zu berücksichtigen, dass Behandlungen zeitlich zusammenfallen können.

Was eine Versicherung an dieser Rechnung verändert

Ein Versicherungsvertrag kann hohe versicherte Kosten schon nach Beginn des wirksamen Schutzes auffangen. Dafür muss nicht erst ein entsprechender Betrag angespart sein. Voraussetzung ist, dass die konkrete Erkrankung beziehungsweise Operation gedeckt ist und die vereinbarten Wartezeiten abgelaufen sind. [1]

Beiträge sind allerdings laufende Ausgaben. Wer keine Leistung beansprucht, erhält sie nicht wie ein Sparguthaben zurück. Ob die Absicherung sinnvoll ist, hängt deshalb wesentlich davon ab, welches finanzielle Risiko jemand selbst tragen kann und möchte. Ein Vergleich allein zwischen bisher gezahlten Beiträgen und bisherigen Rechnungen greift zu kurz.

Rücklagen und Schutz gemeinsam planen

Tier & Ich empfiehlt, zunächst die sofort verfügbare Reserve festzuhalten. Danach lässt sich überlegen, welche Selbstbeteiligung im Ernstfall bezahlbar wäre. Dabei muss auch Geld für Behandlungen übrig bleiben, die der gewählte Vertrag nicht umfasst.

Eine tragfähige Lösung kann aus einer OP-Versicherung und zusätzlichen Rücklagen bestehen. Wer auch Behandlungen ohne Operation absichern möchte, sollte den Umfang einer Krankenversicherung prüfen. Wichtig ist, dass der Beitrag langfristig bezahlbar bleibt und die verbleibenden Eigenkosten bekannt sind. Die Zahl 50 Euro in diesem Beispiel ist keine Beitragsempfehlung.

Quellen

  1. Verbraucherzentrale, 22. Januar 2025: Krankenversicherungen für Haustiere - sinnvoll oder überflüssig?

Alle Sparbeträge sind eigene, vereinfachte Rechenbeispiele. Zinsen, Preisänderungen und Entnahmen bleiben unberücksichtigt.

Rechenbeispiel · 23. Oktober 2026

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Christian Müller, Pressekontakt von Tier & Ich

Pressekontakt

Christian Müller
Leiter der BarmeniaGothaer-Direktionsagentur in Nürnberg
Bankgasse 3, 90402 Nürnberg
0175 964 06 07
christian.mueller@barmenia.de

Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) · LL.M. Versicherungsrecht · Bankkaufmann

Über Tier & Ich

Tier & Ich ist der Internetauftritt der BarmeniaGothaer-Direktionsagentur Christian Müller in Nürnberg. Petra und Christian Müller beraten zu Versicherungen für Pferde, Hunde, Katzen und ihre Halter. Christian Müller ist gebundener Exklusivvertreter der BarmeniaGothaer AG. Petra Müller ist Versicherungskauffrau und Angestellte der Barmenia Krankenversicherung AG.