Hund mit einem Menschen – Symbolbild

Tier & Ich · Tiergesundheit

Diabetes mellitus beim Hund: Anzeichen und Behandlung

Vermehrtes Trinken, häufiges Urinieren und Gewichtsverlust können bei Ihrem Hund auf Diabetes hinweisen.

Tiergesundheit · Hund

Kurz gesagt

Vermehrtes Trinken und Urinieren sowie Gewichtsverlust können auf Diabetes hinweisen. Die Behandlung Ihres Hundes umfasst in der Regel Insulin, abgestimmte Fütterung und regelmäßige Überwachung.

  • Hunde mit Diabetes brauchen in der Regel Insulin. Was Katzen mit Diabetes hilft, lässt sich nicht einfach auf Hunde übertragen. [1]

Was ist Diabetes mellitus?

Bei Diabetes bleibt zu viel Zucker im Blut, weil der Körper ihn nicht ausreichend in die Zellen aufnehmen kann. Ihr Hund kann mehr trinken und urinieren oder trotz Appetit abnehmen. Die Behandlung unterscheidet sich von der bei Katzen. [1]

Wie stellt die Tierarztpraxis die Diagnose?

Die Praxis beurteilt die Beschwerden zusammen mit Blutzuckerwerten und einer Urinprobe. Weitere Tests können zeigen, wie sich die Werte entwickeln und ob andere Erkrankungen hinzukommen. [1]

Welche Behandlung kommt infrage?

Ihr Hund braucht in der Regel Insulin sowie einen abgestimmten Fütterungs- und Kontrollplan. Lassen Sie sich genau zeigen, wie Sie die Behandlung zu Hause durchführen. Vereinbaren Sie auch, was bei einer Unterzuckerung oder anderen Verschlechterung zu tun ist. Ändern Sie die Behandlung nur nach Rücksprache. [1]

Was können Sie im Alltag beachten?

  • Achten Sie auf den vereinbarten Fütterungsplan, das Gewicht und die Kontrolltermine. Auf Zucker zu verzichten, reicht allein weder zur Behandlung noch zur sicheren Vorbeugung aus. [1]

Wovon hängen die Kosten ab?

Insulin, Spritzen oder andere Hilfsmittel und Kontrolluntersuchungen verursachen laufende Kosten. Eine gefährliche Entgleisung kann zusätzliche Notfallkosten auslösen.

Was sollten Sie beim Termin fragen?

Das sollten Sie zum Termin mitnehmen: Ihre Beobachtungen seit Beginn der Beschwerden, vorhandene Befunde und eine Liste der Medikamente.

  • Welche Ursache haben die Beschwerden meines Hundes?
  • Woran erkenne ich, ob die Behandlung hilft?
  • Wann ist die nächste Kontrolle nötig? Bei welchen Veränderungen muss ich die Praxis oder den Notdienst anrufen?

Häufige Fragen

Wird Diabetes bei meinem Hund genauso behandelt wie bei einer Katze?

Nein. Erkrankungsformen und Therapiemöglichkeiten unterscheiden sich. Hunde benötigen in der Regel Insulin; Medikamente für bestimmte diabetische Katzen lassen sich nicht einfach auf Hunde übertragen. [1]

Diese Inhalte bieten allgemeine Informationen. Sie ersetzen weder tierärztlichen Rat noch eine Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Wir sind eine Versicherungsagentur, keine Tierarztpraxis. Bei Beschwerden fragen Sie bitte Ihre Tierarztpraxis, bei Warnzeichen sofort den Notdienst.

Quellen

  1. Diabetes mellitus – medizinische Fachinformation
    American Animal Hospital Association (AAHA)
  2. Tierärztegebührenordnung (GOT), insbesondere §§ 1, 2, 4 und 7
    Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz
  3. Umsatzsteuergesetz, § 12 Absatz 1
    Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

Stand: Oktober 2026. Mit diesen Stellen arbeiten wir nicht zusammen, wir nutzen nur ihre veröffentlichten Informationen.

Weiterlesen für Ihren Hund

Zur Themenübersicht

Versicherung und Behandlung

Zahlt die Versicherung bei Diabetes mellitus?

Bei Diabetes zählen Medikamente, Hilfsmittel und langfristige Kontrollen. Ob Ihre Versicherung diese Kosten zahlt, hängt von den Leistungen und Ausschlüssen Ihres Vertrags ab. Bekannte Beschwerden müssen vor einem neuen Abschluss geklärt werden. Schicken Sie uns Befund und Behandlungsplan, damit wir Ihren Vertrag mit Ihnen prüfen können.

Ihre Ansprechpartner: Petra und Christian Müller

Petra und Christian Müller beraten Sie persönlich aus Nürnberg.